Über uns

Zielsetzung des "Breiten Bündnisses gegen Rechts"-"Delmenhorst bleibt bunt"

Das „Breite Bündnis gegen Rechts – Delmenhorst bleibt bunt“ ist hervorgegangen aus dem Widerstand einer großen Anzahl Delmenhorster Bürgerinnen und Bürger gegen die unzumutbare Übernahme des leer stehenden Hotels am Stadtpark durch bundesweit bekannte Nazis im Jahr 2006. Die eigentliche Gründung des „Breiten Bündnis gegen Rechts“ erfolgte am 24. November 2010 aus dem Zusammenschluss zahlreicher Initiatoren als Nachfolger des bis dahin existierenden Arbeitskreises „Forum gegen Rechts“ des DGB.

Dem "Breiten Bündnis gegen Rechts" - " Delmenhorst bleibt bunt" gehören inzwischen schon 150 Initiativen aus Vereinen, Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und anderen Organisationen sowie Einzelpersonen an.

Ziel dieses überparteilichen Bündnisses ist, alle demokratisch eingestellten Kräfte in Delmenhorst zusammenzuführen, die sich dauerhaft gegen soziale Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus engagieren und verhindern wollen, dass sich menschenverachtendes Denken und Handeln in der Stadt etablieren können. Den Einsatz von Gewalt zur Durchsetzung politischer oder anderer Interessen lehnt das Bündnis kategorisch und allumfassend ab. Alle Vorhaben stehen unter der Maxime: Gewaltfrei und auf dem Boden des Grundgesetzes!

Ein von den Bündnispartnern gewählter, mit fünf Personen besetzter Sprecherrat organisiert und koordiniert die Aktionen der Bündnispartner, unterstützt diese auch bei Einzelaktionen. Als Aktivitäten werden Veranstaltungen, Vorträge, Konzerte, Info-Stände etc. angeboten, wenn nötig wird auch zu Demonstrationen aufgerufen. Zusätzlich wird zur Information und Aufklärung der Bevölkerung mit Plakaten und Flugblättern an die Öffentlichkeit getreten.

Das Engagement des Bündnisses konnte den Einzug demokratiefeindlicher, rechtspopulistischer oder rechtsextremer Kräfte bei der Wahl 2016 zum Delmenhorster Stadtrat nicht verhindern. Gerade deshalb ist den Partnern des Bündnisses der Einsatz für Demokratie und gegen menschenverachtendes Gedankengut ein dauerhaftes Anliegen.

Delmenhorst, im März 2018